Montag, 28. März 2016

Santa Barbara (28. März)


Am Montag brachen wir auf und fuhren zu unsrem geplanten Stopp Santa Barbara. Die Tage zuvor haben wir im Auto den Song „Santa Barbara“ von U2 mehrmals gehört. Laut Wikipedia wohnen hier keine 100.000 Einwohner, aber gerade deswegen ist es ein beliebter Wohnort für Prominente und die teuerste Wohngegend der USA. Zunächst fuhren wir durch Santa Barbara auf der Suche nach einem Parkplatz. Fündig geworden, parkten wir und liefen zum historischen Stadtkern, wo wir das Gerichtshaus sahen, den State Historical Park und die Mission Santa Barbara. Wir parkten das Auto um und hielten nun an der Pazifikküste. Von hier konnten wir bequem zur Seebrücke laufen, die eine Verlängerung der Hauptstraße State Street ist. Zurück am Auto folgten wir dem Highyway 101 und kamen an Malibu vorbei, wo wir ausstiegen und uns kurz den Strand ansahen. Von hier an hatten wir nur noch Los Angeles im Visier. Noch von einer Dokumentation zum Mulholland Drive (Anfang des Jahres auf arte) inspiriert, wollte Valeria unbedingt diese Panoramastraße befahren. Sie ist nach dem Ingenieur William Mulholland benannt, der Anfang des 20. Jh. durch den Bau eines Aquäduktes die Trinkwasserversorgung der Stadt ermöglichte. Wir folgten dem kurvenreichen Mulholland Drive, der am U.S: Highway 101 in den Hollywood Hills beginnt und durch die östlichen Santa Monica Mountains führt. Hier wohnen viele Prominente der Filmindustrie. Das bekamen wir auch zu spüren, als wir kurz von dem Mulholland Drive abkamen und uns Google Maps in eine Privatstraße navigierte, die zu einer Villa führte und das Wachpersonal uns retour schickte. Zufrieden darüber, dass wir den Mulholland Drive komplett abgefahren hatten uns besondere Aussichten auf LA gewonnen hatten, steuerten wir nun direkt unser Hotel an. Im Glauben, dass wir unsere Bleibe für die letzten vier Nächte in Pasadena gebucht hatten, stellten wir fest, dass es sich um Rosemead handelte, eine Stadt im Los Angeles Country mit 55.000 Einwohnern und einem recht hohen Anteil an Asiaten (ca. 50%), wovon auch die vielen asiatischen Supermärkte und Restaurants zeugten. Erfreut über unsere Bleibe für einen relativ günstigen Preis, machten wir es uns bequem im Hotel und planten grob die letzten drei Tage. 

Santa Barbara
Auf der Seebrücke in Santa Barbara


Mulholland Drive

Downtown LA in der Dämmerung

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