Erneut gelang uns das Ausschlafen recht gut und wir fingen
den Tag gemütlich an. An diesem Tag wollten wir uns Hollywood widmen und fuhren mit
dem Auto los zum bekannten Walk of Fame, der sich auf dem Hollywood Boulevard
befindet. Nachdem wir verzweifelt nach einem Parkplatz suchten und bereits den
gesamten Boulevard gut überschaut hatten, parkten wir in einer Wohngegend, die
auf einer Anhöhe gelegen war. Sogleich kam die Polizei angefahren und sprach
aus, was wir bereits vermutet hatten: Der Parkplatz ist den Anwohnern
vorbehalten und wir sollten uns verziehen. Anscheinend waren wir mit den Nerven
total am Ende, denn als Ausweg sahen wir einzig die Option zurück zum Hotel zu
fahren und unser Auto dort stehen zu lassen. Nachdem wir das getan hatten,
machten wir uns noch einmal zu Fuß auf den Weg zum Walk of Fame und erreichten
unser Ziel nach ca. einer Dreiviertelstunde. Unterwegs entdeckten wir immerhin
den 99 Cent Only Store, der von da an unsere Verpflegung sicherstellte und
unsere Essenswünsche befriedigte.
Daniel hat den „Walk of Fame“ nicht nur wörtlich, sondern
auch ernst genommen! Es mündete darin, dass wir jeden einzelnen der mehr
als 2500 Sterne abklapperten und er sich jeden geehrten Künstlernamen bewusst
durchlesen musste. Auf der Strecke lag
ebenfalls das Dolby Theatre, in dem seit 2002 die Oscar-Verleihung stattfindet.
Da wir wirklich jede Seitenstraße, die mit Sternchen bepflastert ist,
abgeklappert haben, können wir sagen, dass die Mehrheit der Künstler uns unbekannt
ist. Zugleich haben wir jedoch Künstler vermisst, bei denen wir sicher waren,
dass deren Namen einen Stern ziert (z. B. Leonardo Di Caprio). Unsere Fotos zeugen davon, dass wir hin und wieder Künstler als
fotografierenswert erachteten. Zwischendurch speisten wir einen Chicken-Wrap für 6,25 $ das Stück und zurück zum Hotel
ging es natürlich zu Fuß.
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| Kurz vor dem Hollywood Boulevard |
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| Hollywood-Schriftzug im Hintergrund |












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