Am Mittwoch hatten wir zunächst geplant ins Exploratorium zu
gehen. Da es jedoch sehr sonnig und angenehm warm war, wäre es zu schade den
Tag nicht an der Luft zu verbringen. Wir entschlossen uns daher an die
Westküste zu fahren, auf Höhe des Cliff Houses und der Seal Rocks. Hier ließ es
sich für einige Stunden in Richtung Golden Gate Bridge gut wandern. Gegen
Nachmittag meldete sich unser schlechtes Gewissen: Da wir recht unzufrieden mit
unserem Hotel und unserer Wohngegend waren, widmeten wir San Franciscos
Attraktionen zu wenig Zeit und Interesse. Wir beschlossen daher zumindest in
den verbleibenden Stunden vor Sonnenuntergang den Scenic Drive abzufahren und
dort wann immer möglich auszusteigen. Mit Start im Golden Gate Park führte uns
die Route am Zoo vorbei zu den Twin Peaks, von wo wir eine weite Sicht über die
Stadt hatten. Weiter ging es zum Coit Tower und zur Lombard Street, die als kurvigste
Stadt der Welt gilt. Nachdem wir anfangs Probleme hatten die richtige Zufahrt
zu finden (da sich bei so vielen Einbahnstraßen eine Straßenkarte als nicht hilfreich erweist), war es spaßig diese Straße
mit einer Geschwindigkeit von 5 mph hinunterzufahren und sich von Touristen
fotografieren und filmen zu lassen.
Der Scenic Drive führte uns ferner an Piers und der
Fisherman’s Wharf vorbei bis zum an die Golden Gate Bridge angrenzenden Park.
Von hier unternahmen wir eine halbstündige Wanderung zur Brücke. Endlich
betraten wir die Golden Gate Bridge und liefen bis zum ersten Pylon. Von der
Brücke aus hatten wir eine faszinierende Sicht auf San Francisco. Als es
langsam zu dämmern begann, beschlossen wir zum Auto zu laufen und heimzukehren.
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| Im Hintergrund die Seal Rocks |
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| Bei den Twin Peaks |
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| Cable Car |
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