Mittwoch, 23. März 2016

Golden Gate Bridge (23 März)

Am Mittwoch hatten wir zunächst geplant ins Exploratorium zu gehen. Da es jedoch sehr sonnig und angenehm warm war, wäre es zu schade den Tag nicht an der Luft zu verbringen. Wir entschlossen uns daher an die Westküste zu fahren, auf Höhe des Cliff Houses und der Seal Rocks. Hier ließ es sich für einige Stunden in Richtung Golden Gate Bridge gut wandern. Gegen Nachmittag meldete sich unser schlechtes Gewissen: Da wir recht unzufrieden mit unserem Hotel und unserer Wohngegend waren, widmeten wir San Franciscos Attraktionen zu wenig Zeit und Interesse. Wir beschlossen daher zumindest in den verbleibenden Stunden vor Sonnenuntergang den Scenic Drive abzufahren und dort wann immer möglich auszusteigen. Mit Start im Golden Gate Park führte uns die Route am Zoo vorbei zu den Twin Peaks, von wo wir eine weite Sicht über die Stadt hatten. Weiter ging es zum Coit Tower und zur Lombard Street, die als kurvigste Stadt der Welt gilt. Nachdem wir anfangs Probleme hatten die richtige Zufahrt zu finden (da sich bei so vielen Einbahnstraßen eine Straßenkarte als nicht  hilfreich erweist), war es spaßig diese Straße mit einer Geschwindigkeit von 5 mph hinunterzufahren und sich von Touristen fotografieren und filmen zu lassen.
Der Scenic Drive führte uns ferner an Piers und der Fisherman’s Wharf vorbei bis zum an die Golden Gate Bridge angrenzenden Park. Von hier unternahmen wir eine halbstündige Wanderung zur Brücke. Endlich betraten wir die Golden Gate Bridge und liefen bis zum ersten Pylon. Von der Brücke aus hatten wir eine faszinierende Sicht auf San Francisco. Als es langsam zu dämmern begann, beschlossen wir zum Auto zu laufen und heimzukehren.
Im Hintergrund die Seal Rocks




Bei den Twin Peaks
Cable Car





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