Samstag, 2. April 2016

Abreise (1. April)

An diesem Freitag galt es nun tatsächlich abzureisen nach diesen knapp vier unvergesslich schönen Wochen. Wir checkten 11 Uhr aus und fuhren mit dem Auto zu Alamo, wo wir unser Auto abliefern konnten. Dies ging reibungslos vonstatten und sogleich konnten wir in den nächstbesten Shuttle-Bus steigen, der uns zum Flughafen fuhr. Unser Flug nach Paris sollte 15.30 Uhr gehen. Es galt somit noch etwas Zeit am Flughafen totzuschlagen. Leider hatten wir auf dem Flug keine Sitzplätze nebeneinander erhalten, jedoch war die Distanz nicht groß und Valeria konnte eine Reihe vor Daniel sitzen. Müde waren wir nicht, sodass wir die gesamte Flugzeit über Filme guckten, darunter: The Revenant, The Hatetful Eight (beide Filme haben Überlänge), Daddy’s Home und Good Will Hunting.
11.10 Uhr am Samstagmorgen kamen wir in Paris an und hatten hier eine recht lange Aufenthaltsdauer bis zum Weiterflug. Die Müdigkeit machte sich bemerkbar und sorgte dafür, dass unsere Zeitwahrnehmung gestört war. 15.35 Uhr hob die Maschine nach Berlin ab und wir  schlummerten die ganze Flugzeit über. 17.15 Uhr kamen wir im kalten und trüben Berlin an und fuhren nach Hause, um danach noch einmal loszugehen und Lebensmittel einzukaufen. 
Unser Fazit: Es waren vier abenteuerliche, eindrucksvolle und unvergessliche Wochen, die glücklicherweise reibungslos und ohne Strapazen abliefen, obwohl oder gerade weil unsere Urlaubsvorbereitung minimalistisch war und wir erst vor Ort entschieden hatten, was und wann wir uns ansehen wollen.

Auf dem Weg zu Alamo in unserem blitzblank geputztem Hyundai
Ballona Creek, den wir am Tag zuvor großzügig umfahren mussten



Donnerstag, 31. März 2016

Strände von LA (31. März)

Dies war der letzte Urlaubstag in Los Angeles und am Tag darauf würde es schon zum Flughafen gehen. Zuallererst wollten wir endlich unsere Postkarten bei der Post abgeben, die wir in den Abenden zuvor beschrieben hatten. Hierfür fuhren wir zum Postam in Rosemead, wo wir uns lange einreihen mussten. Als nächstes stand auf dem Plan unser Auto zu säubern, bevor wir es morgen abgeben sollten. Zuvor hatten wir recherchiert wo wir dies am besten erledigen könnten und entschieden uns letztlich doch für die nächstgelegene Autowaschanlage. Das Konzept vor Ort war uns jedoch befremdlich: Wir mussten unser Auto samt Schlüssel dalassen und hatten eine Stunde nichts weiter zu tun als zu warten. Da die Sonne recht prall schien, blieb uns nicht anderes übrig als  im Schatten wartend zuzusehen, wie unser Auto von einer Station zur nächsten manövriert wird. Endlich überstanden und erfreut über das Ergebnis, galt es nun endlich die Strände von LA abzuklappern. Wir machten uns als erstes auf zum Venice Beach, der an den Strand von Santa Monica angrenzt und fast 5 km lang ist. Bekannt ist dieser Strand für die von Verkaufsständen gesäumte Strandpromenade, den Ocean Front Walk (auch Boardwalk genannt). Zu den vielen Touris gesellen sich Straßenkünstler, Musiker, Wahrsager und andere schräge Leute. Da wir zu nördlich geparkt hatten, war es ein langer Fußmarsch, um bis zum Boardwalk zu gelangen. Danach hieß es erstmal zurücklaufen, da unsere Parkzeit ablief. Wir wollten zum nächsten Strand fahren, mussten jedoch feststellen, dass dieser durch den Ballona Creek getrennt ist und einer ordentlichen Umfahrung bedarf. Wir nahmen den Umweg in Kauf zu fahren und folgten dem Straßenverlauf. Unweit vom Manhattan Beach parkten wir und machten uns auf unsere lange Strandwanderung. Der Manhattan Beach ging in den Hermosa Beach über, an dem wirklich traumhafte Häuser und Villen grenzten. Danach sind wir zu McDonald’s gefahren und Valeria hat endlich ihr Happy Meal bekommen. Dieses bestand aus einem Cheeseburger, Pommes, einer Mandarine und Vollmilch. Etwas unbefriedigt über die Mahlzeit ging es in der Dämmerung nach Rosemead zum Hotel.



Ocean Fron Walk


Ballona Creek
Manhattan Beach

Mittwoch, 30. März 2016

Science in LA (30. März)



Der Mittwoch stand ganz im Zeichen der Wissenschaft. Wir beschlossen zunächst ins California Science Center zu gehen, das gemeinsam mit weiteren Museen im Exposition Park gelegen ist. Das interaktive Center ist kostenfrei, lediglich für das seit 2012 ausgestellte Space Shuttle Endeavour wird Eintrittsgeld verlangt. Wir erfreuten uns an weiteren Ausstellungsstücken der NASA, darunter der Kapsel für Mercury-Redstone 2, welche den Schimpansen Ham ins All beförderte und der Kapsel Gemini 11. Des Weiteren konnten wir hier Hallen besuchen, die Biotopen gewidmet waren, z. B. der Wüste, Polarkreis, menschlicher Körper, usw. Am Nachmittag beschlossen wir zum Griffith Observatorium zu fahren, von dem man einen herrlichen Ausblick auf LA hat. Es befindet sich auf dem südlichen Mount Hollywood im Griffith Park in 300 m. Der Kuppelbau wurde 1935 in einem Mix aus ägyptischem Stil und Art Déco fertiggestellt. Zu sehen gab es hier Gesteinsbrocken vom Mars, Mond und Meteoriten, ein Seismograph und ein 100 kg schweres Foucaultsches Pendel. Nachdem wir die Dauerausstellung gesehen hatten, beschlossen wir Tickets für die gepriesene Planetariumvorstellung zu kaufen. Wir waren nicht unbedingt geflasht von dem was wir geboten bekamen, aber enttäuscht waren wir auch nicht. Nach der Vorstellung machten wir ein paar Fotos im Freien, da es schon nahe Sonnenuntergang war und liefen noch in Richtung des Hollywood-Schriftzeichens. Laut Google Maps würde es uns jedoch länger als eine Stunde kosten dorthin zu gelangen. Daher mussten wir es uns angesichts der Dämmerung verkneifen. Aber immerhin kamen wir am Berlin Park lang und da es frisch und windig war, war es nicht verkehrt nach Hause zu fahren.











Hier wurde der Film „…denn sie wissen nicht, was sie tun“ (1955) gedreht und daran erinnert heute die Büste von James Dean.