Donnerstag, 31. März 2016

Strände von LA (31. März)

Dies war der letzte Urlaubstag in Los Angeles und am Tag darauf würde es schon zum Flughafen gehen. Zuallererst wollten wir endlich unsere Postkarten bei der Post abgeben, die wir in den Abenden zuvor beschrieben hatten. Hierfür fuhren wir zum Postam in Rosemead, wo wir uns lange einreihen mussten. Als nächstes stand auf dem Plan unser Auto zu säubern, bevor wir es morgen abgeben sollten. Zuvor hatten wir recherchiert wo wir dies am besten erledigen könnten und entschieden uns letztlich doch für die nächstgelegene Autowaschanlage. Das Konzept vor Ort war uns jedoch befremdlich: Wir mussten unser Auto samt Schlüssel dalassen und hatten eine Stunde nichts weiter zu tun als zu warten. Da die Sonne recht prall schien, blieb uns nicht anderes übrig als  im Schatten wartend zuzusehen, wie unser Auto von einer Station zur nächsten manövriert wird. Endlich überstanden und erfreut über das Ergebnis, galt es nun endlich die Strände von LA abzuklappern. Wir machten uns als erstes auf zum Venice Beach, der an den Strand von Santa Monica angrenzt und fast 5 km lang ist. Bekannt ist dieser Strand für die von Verkaufsständen gesäumte Strandpromenade, den Ocean Front Walk (auch Boardwalk genannt). Zu den vielen Touris gesellen sich Straßenkünstler, Musiker, Wahrsager und andere schräge Leute. Da wir zu nördlich geparkt hatten, war es ein langer Fußmarsch, um bis zum Boardwalk zu gelangen. Danach hieß es erstmal zurücklaufen, da unsere Parkzeit ablief. Wir wollten zum nächsten Strand fahren, mussten jedoch feststellen, dass dieser durch den Ballona Creek getrennt ist und einer ordentlichen Umfahrung bedarf. Wir nahmen den Umweg in Kauf zu fahren und folgten dem Straßenverlauf. Unweit vom Manhattan Beach parkten wir und machten uns auf unsere lange Strandwanderung. Der Manhattan Beach ging in den Hermosa Beach über, an dem wirklich traumhafte Häuser und Villen grenzten. Danach sind wir zu McDonald’s gefahren und Valeria hat endlich ihr Happy Meal bekommen. Dieses bestand aus einem Cheeseburger, Pommes, einer Mandarine und Vollmilch. Etwas unbefriedigt über die Mahlzeit ging es in der Dämmerung nach Rosemead zum Hotel.



Ocean Fron Walk


Ballona Creek
Manhattan Beach

Mittwoch, 30. März 2016

Science in LA (30. März)



Der Mittwoch stand ganz im Zeichen der Wissenschaft. Wir beschlossen zunächst ins California Science Center zu gehen, das gemeinsam mit weiteren Museen im Exposition Park gelegen ist. Das interaktive Center ist kostenfrei, lediglich für das seit 2012 ausgestellte Space Shuttle Endeavour wird Eintrittsgeld verlangt. Wir erfreuten uns an weiteren Ausstellungsstücken der NASA, darunter der Kapsel für Mercury-Redstone 2, welche den Schimpansen Ham ins All beförderte und der Kapsel Gemini 11. Des Weiteren konnten wir hier Hallen besuchen, die Biotopen gewidmet waren, z. B. der Wüste, Polarkreis, menschlicher Körper, usw. Am Nachmittag beschlossen wir zum Griffith Observatorium zu fahren, von dem man einen herrlichen Ausblick auf LA hat. Es befindet sich auf dem südlichen Mount Hollywood im Griffith Park in 300 m. Der Kuppelbau wurde 1935 in einem Mix aus ägyptischem Stil und Art Déco fertiggestellt. Zu sehen gab es hier Gesteinsbrocken vom Mars, Mond und Meteoriten, ein Seismograph und ein 100 kg schweres Foucaultsches Pendel. Nachdem wir die Dauerausstellung gesehen hatten, beschlossen wir Tickets für die gepriesene Planetariumvorstellung zu kaufen. Wir waren nicht unbedingt geflasht von dem was wir geboten bekamen, aber enttäuscht waren wir auch nicht. Nach der Vorstellung machten wir ein paar Fotos im Freien, da es schon nahe Sonnenuntergang war und liefen noch in Richtung des Hollywood-Schriftzeichens. Laut Google Maps würde es uns jedoch länger als eine Stunde kosten dorthin zu gelangen. Daher mussten wir es uns angesichts der Dämmerung verkneifen. Aber immerhin kamen wir am Berlin Park lang und da es frisch und windig war, war es nicht verkehrt nach Hause zu fahren.











Hier wurde der Film „…denn sie wissen nicht, was sie tun“ (1955) gedreht und daran erinnert heute die Büste von James Dean.





Dienstag, 29. März 2016

Getty Center (29. März)

Für den Dienstag stand fest, dass wir einen Ausflug zum Getty Center machen würden. Nach Ausschlafen und Anreise, waren wir 13 Uhr angekommen, reihten uns in die Schlange zum Parkhaus ein und mussten uns anhören, dass es keine Parkplätze mehr gäbe und wir 14 Uhr zurückkehren sollten. Daniel war skeptisch und beharrte darauf eine Planänderung vorzunehmen und den Tag anderweitig zu verbringen. Valeria wollte die Mühe der Anreise nicht umsonst sein lassen und entschied zum nächsten McDonalds zu fahren, einen Schoko-Shake zu kaufen und es 14 Uhr wieder zu versuchen. Und tatsächlich konnten wir ins Parkhaus fahren, und nach Abfahren unzähliger Parkdecks einen angemessen großen Parkplatz finden. Von hier ging es mit dem Fahrstuhl nach oben zur Standseilbahn, die es ermöglichte auf kurzer Strecken einen großen Höhenunterschied zu absolvieren. Am Getty Center angekommen, waren wir ganz schön happy, dass wir es überhaupt hierin geschafft haben, und dass diese Attraktion keinen Eintritt verlangt - abgesehen von den Parkkosten. Es gab eine Sonderausstellung von Robert Mapplethorpe, durch die wir lieblos mäanderten. Ansonsten erfreuten wir uns über den Ausblick auf Los Angeles und genossen viele Meisterwerke der europäischen Kunst.










Giacometti entdeckt Daniel auf 100 m Entfernung ;)

Am Rodeo Drive entlang auf dem Rückweg.